Marienplatz

Venezuela ist nicht allein!
La solidaridad es nuestra fuerza.

Die US-Regierung unter Donald Trump hat am 3. Januar 2026 eine militärische Operation gegen Venezuela gestartet, bei der Luftangriffe und Spezialkräfte eingesetzt wurden, Ziele in Caracas und anderen Regionen bombardiert und Präsident Nicolás Maduro in die USA verschleppt wurde. 

Die US-Regierung hat damit ihre aggressive Politik gegen Venezuela nochmals massiv verschärft. Diese Politik ist Ausdruck imperialistischer Interessen und spricht nicht für alle Menschen in den USA. 

Was oft als „Druck auf die Regierung Venezuelas“ dargestellt wird, ist in Wirklichkeit ein wirtschaftlicher Krieg gegen die Zivilbevölkerung. Nun ist er auch zum militärischen Krieg geworden. 

Seit Jahren verhängt die US-Regierung harte Wirtschaftssanktionen, blockiert Milliarden an venezolanischem Staatsvermögen und behindert gezielt den Ölhandel – die wichtigste Einnahmequelle des Landes. Die Folgen sind real: fehlende Medikamente, Lebensmittelknappheit, Armut und eine verschärfte humanitäre Krise. 

Gleichzeitig wurde offen eine Regime-Change-Politik betrieben: die völkerrechtswidrige Anerkennung eines selbsternannten Gegenpräsidenten, politische Einmischung und wiederholte militärische Drohungen untergraben schon lange die Souveränität Venezuelas. 

Internationale Organisationen und UN-Berichterstatter*innen warnen seit Jahren: 
• Sanktionen treffen nicht Regierungen – sie treffen Menschen. 
• Kinder, Kranke und Arme zahlen den höchsten Preis.
Wichtig ist uns klarzustellen: 
• Viele Menschen in den USA stellen sich gegen diese Politik. 
• Es gibt Proteste, Solidaritätsbewegungen und Widerstand gegen Intervention und Sanktionen. 
• Unser Protest richtet sich gegen die Regierungspolitik der USA – nicht gegen deren Bevölkerung. 
• Die derzeitige Eskalation ist nicht nur ein Konflikt zwischen zwei Staaten, sondern ein geopolitischer Präzedenzfall mit Risiken für ganz Abya Yala (Lateinamerika) und darüber hinaus. 
Wir fordern die Europäische Union und die deutsche Bundesregierung auf, endlich klare Kritik am Angriff auf Venezuela zu äußern und den Bruch des Völkerrechts nicht länger billigend in Kauf zu nehmen. 

Wir sagen: 
- *Nein* zur Intervention 
- *Nein*zu Sanktionen und Blockaden 
- *Nein*zu imperialistischer Einmischung 
+ *Ja*zu Selbstbestimmung 
+ *Ja*zum Völkerrecht 
+ *Ja*zu internationaler Solidarität 

Kommt alle zur Kundgebung in Solidarität mit den Menschen in Venezuela und Abya Yala. Gemeinsam gegen Krieg und gegen die Angriffe des US-Imperialismus – für Souveränität und Selbstbestimmung. 
 

Mittwoch, 07.01. · 18 Uhr
📍München, Marienplatz

 

Oekumenisches Buero fuer Frieden und Gerechtigkeit e.V. - Oficina Ecumenica por la Paz y la Justicia